Schimmel entfernen: chemische Substanzen können helfen
Schimmel ist nicht nur ein optischer Makel im betroffenen Zimmer, sondern kann sich auch zu einem ernsthaften Gesundheitsrisiko für die Bewohner entwickeln - besonders Kinder sind gefährdet.
Feuchte Wohnungen und Häuser bieten Schimmelpilzen einen idealen Nährboden. Oftmals ist eine beschädigte oder fehlerhafte Isolierung der Häuserwand oder des Dachs Schuld am Befall – auf diese Weise kann sich Kondenswasser sammeln, in das Baumaterial eindringen und Schimmelpilz entstehen lassen. Auch falsches Lüften durch die Bewohner wird in vielen Fällen verantwortlich gemacht, dasselbe gilt für undichte Fenster oder andere Luftzug-Quellen.
Der Schimmel verbreitete sich häufig unbemerkt hinter der Tapete – erst mit der Zeit erregen dann Verfärbungen des Wandbelags die Aufmerksamkeit der Bewohner. Kann der Grund für den Befall nicht abschließend selbst geklärt werden, so sollte man einen Experten mit der Ursachenforschung beauftragen – der Fachmann weiß meist genau, wonach er suchen muss und kann unmittelbar Informationen über den Grund für die Schimmelentstehung liefern.
Wer Schimmel entfernen möchte, der kann beispielsweise auf chemische Substanzen zur Pilzbekämpfung zurückgreifen – die zumeist in Sprühflaschen erhältlichen Flüssigkeiten werden direkt auf die betroffenen Stellen aufgebracht. Ist der Befall schon sehr weit fortgeschritten, sollte auch hier professionelle Hilfe gesucht werden. Zudem kann es auch bei der erfolgreichen Bekämpfung des Pilzes immer wieder zu Neubefall kommen, wenn die Ursache für die Entstehung nicht erkannt worden ist. Ein schnelles Handeln ist in jedem Fall wichtig, da die Sporen Allergien und sogar Asthma auslösen können, wenn man ihnen permanent ausgesetzt ist.
13.05.2011