Der Jaguar XJ 40 verbindet Tradition und Moderne

Glänzende Chromteile, Ledersitze und Wurzelholz: Viele verbinden ein Auto mit Assoziationen von Luxus und Schnelligkeit. Der XJ 40 von Jaguar wurde schon 1986 auf den Markt gebracht.

Wer etwas übrig hat für britische Noblesse und schnelle Wagen wird mit dieser Kombination schnell auf den Autobauer Jaguar kommen. Elegantes Design, innen wie außen, leistungsfähige Motoren und innovative Technik machen die Modelle besonders.

Die Entwicklung des bekannten XJ40 begann schon etliche Jahre vor seiner Einführung 1986. Bereits 13 Jahre vorher gab es im Konzern die ersten Überlegungen für ein Nachfolgemodell des klassischen XJ Series II. Doch bis zur Markteinführung sollten diverse Grundsatzüberlegungen und -entscheidungen geklärt werden. Besonders die Entscheidung zwischen Tradition und Moderne war in diesem Zusammenhang wichtig, zum Beispiel wie weit die klassische Formgebung (unter anderem die runden Scheinwerfer oder die geschwungene Linienführung) erhalten bleiben oder dem Zeitgeschmack angepasst werden sollten. Das Ergebnis war schließlich eine Kombination beider Impulse. Das traditionelle Erscheinungsbild blieb im Großen und Ganzen erhalten, ebenso die Materialien Metall, Leder und Holz. Gleichfalls beibehalten wurde der relativ hohe Anteil an handwerklichen Arbeiten bei der Montage und dem Innenausbau, was allerdings die Herstellungskosten nicht senkte. Neben der konventionellen Ausstattung wurde das Element im technischen Bereich etabliert und an eigenen Weiterentwicklungen gearbeitet (technische Elektronik betreffend).

Der XJ 40 wurde zu einem beliebten Jaguar-Modell, nicht zuletzt weil mit einigen Ausführungen auch preisbewusste Käuferschichten angesprochen werden konnten. Wer heute unter den Gebrauchtwagen eines dieser Exemplare sucht, wird relativ schnell fündig. Teilweise werden gut erhaltene Modelle für vergleichsweise wenig Geld zum Kauf angeboten. Begabte Hobby-Mechaniker können hier mit etwas Geduld und Einsatz günstig zu einem Jaguar der Luxusklasse kommen. Reparaturbedürftige oder gar fehlende Teile lassen sich ebenso wie die Wagen auf dem Gebrauchtmarkt beschaffen. Und wer noch einige Jahre wartet, kann das gute Stück vielleicht sogar noch gewinnbringend verkaufen: Ein XJ 40 hat gute Chancen auch im Alter noch einen Sammler zu finden.

16.07.2010